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Gladbach “nicht mehr die krasse Zwischenstation” – TOP STORIES

by: Adam Smith

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Christoph Kramer hat seine innere und fußballerische Mitte bei Borussia Mönchengladbach gefunden. Daher verlängerte er Anfang Dezember seinen Vertrag in Gladbach bis 2023. Dies hat auch mit dem Imagewandel der Fohlen zu tun.

Der 28-Jährige fühlt sich bei der Borussia rundum wohl, bekannte er gegenüber “Sport1”. Die Verlängerung sei für ihn daher ein logischer Schritt gewesen: “Ich brauche den Spaß im Fußball und im Leben. Der Spaß, hierherzukommen, ist meine größte Motivation. Das zeigt mir, dass ich hier genau am richtigen Fleck bin.”

Dass auch weitere Stammspieler wie Torhüter Yann Sommer und Mittelfeldmann Florian Neuhaus langfristig verlängert haben ist “ein Lob an den ganzen Verein” und trage zu einem Imagewandel bei. Für Kramer ist klar: “Gladbach ist nicht mehr die ganz krasse Zwischenstation, wie es früher einmal war.”

Besonders das Charakterliche sei eine Kernstärke des VfL: “In unserer heutigen Zeit sind die Menschen sehr ichbezogen, aber ich habe bei uns das Gefühl, dass wir uns füreinander freuen können. Das ist eine Stärke unserer Mannschaft.”

Kramer: Eberl der Macher des Erfolges

Der jetzige Stand sei die Konsequenz aus der Entwicklung, die der Verein in den letzten Jahren genommen habe. Das sei vor allem ein Verdienst von Manager Max Eberl: “Dass es für die Borussia in den vergangenen Jahren immer weiter nach oben ging, sind die Früchte der Arbeit von Max und seinem Team.”

Kramer beurteilt die Arbeit des Ex-Profis als “sensationell” und ergänzte: “Es ist fast ein Alleinstellungsmerkmal in der Bundesliga, dass man sich so etabliert, so gut wirtschaftet, ohne durchzudrehen und so kontinuierlich nach oben klettert.”

Vor dem 16. Bundesliga-Spieltag standen die Fohlen auf Tabellenplatz zwei, zwischen dem siebten und dem 14. sogar an der Tabellenspitze. Und das durchaus überraschend – zumindest in der Wahrnehmung der Beobachter. 

Nach zuletzt zwei Niederlagen habe er aber keine Bange vor einem Leistungseinbruch, so Mittelfeldmann. Vielmehr müsse die Mannschaft nun die richtigen Lehren daraus ziehen. Seine Marschroute lautet: “Wir sollten uns nicht vom Tabellenbild leiten, sondern einfach da weitermachen, wo wir die Saison angefangen haben.”